Tauchen in Genf.
Bis anhin zeigte PCZ1 überzeugende Leistungen in der Nationalliga A, die so nicht unbedingt erwartet werden durfte. Vielleicht war es die ändernde Erwartung durch den Platz in der Spitzengruppe; oder einfach der Umstand, dass es nicht einfach ist, immer vorne mitzuhalten. Oder es war das geräumige Boulodorome Queue d’Arve in Genf mit den zwölf 15 x 3m grossen Spielfeldern und einer unglaublichen Höhe von gefühlt 15 Metern, dass wir uns fast ein bisschen verloren vorkamen. Die anderen Boulodromes sind alle kleiner, enger und damit gefühlt einfacher zu bespielen.
Die erste Runde ging an Thonex, den Club aus Genf, der uns bereits beim TàT mit 0:6 überfuhr. Bei den Doublettes konnten wir uns zwar spielerisch fangen, aber das in solchen Situationen notwendige Wettkampfglück (aka réussite) als Rückenwind liess uns leider im Stich, was in drei Niederlagen resultierte. Bei den Triplettes wäre es darum gegangen, wenigstens noch einen Punkt aus der Begegnung zu holen. Die eine gewonnene Partie war aber zuwenig, auch wenn das zweite Spiel um Haaresbreite (frappé gagné/ manqué perdu) verloren ging. 0:4 Endstand. Ernüchterung allenthalben.
Mit dem Glauben an eine Besserung stiegen wir in die zweite Begegnung gegen La Genevoise, die wohl spielstärkste Equipe dieser Ligasaison. Hier war es nach TàT 2:4 – immerhin – und nach den Doublettes 4:8. Mit zwei Siegen in den Triplettes wäre das Resultat gekehrt worden. Aber an diesem Samstag ging das nicht; die 11:13 und 12:13 verlorenen Spiele zeigten, dass es wieder sehr knapp, aber doch nicht ausreichend war. 0:4 auch hier.
Das Fazit dieses Samstags in Genf war die Bestätigung, dass das Feld in der Nationalliga A extrem ausgeglichen ist. Alle hatten schon gegen Teams von weiter unten oder oben in der Tabelle gewonnen. In der letzten Doppelrunde am 11. April in Ecublens gilt es, mit mindestens einem Sieg uns nochmals zu beweisen, dass es nicht nur einfach gut lief zu Anfang der Ligasaison, sondern dass PCZ1 wirklich mithalten kann.
